Der Datenbeschleuniger HSDPA (= High Speed Downlink Packet Access) basiert auf UMTS, ermöglicht jedoch viel schnellere Übertragungsraten. Mit HSDPA werden Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit pro Sekunde erreicht. Laut Vodafone sind in diesem Jahr an einigen Orten sogar Geschwindigkeiten von 14,6 Mbit pro Sekunde möglich. Das ist schneller als DSL6000.
In der Praxis betragen je nach Netzabdeckung die Datenübertragungsraten jedoch nur 3,6 Mbit pro Sekunde, was aber durchaus Breitbandgeschwindigkeit entspricht. Die 7,2 Mbit/s werden oft nur an bestimmten Standorten, wie Messegelände, Bahnhof oder Flughafen erreicht. T-Mobile, Vodafone und O2 sind dabei, ihr HSDPA-Netz weiter auszubauen. So kann man seit Sommer dieses Jahres mit dem Vodafone-Netz im Stadtgebiet von Würzburg mit HSDPA-Geschwindigkeiten von 7,2 Mbit pro Sekunde surfen.
HSUPA (High Speed Uplink Packet Access) bezieht sich auf den Upload von Dateien, zum Beispiel das Hochladen von Fotos auf flickr.com oder anderen Fotocommunities. Je mehr Megabyte Sie pro Sekunde versenden können, desto schneller funktioniert der Upload. Mit HSUPA erreichen Sie theoretisch Geschwindigkeiten von bis zu 5,8 Mbit/s.
Auch MoobiAir kommt aus dem Hause RadiCens. Im Gegensatz zu MoobiCent funkt MoobiAir über das Netz von T-Mobile.
MoobiCent nutzt das Netz von Vodafone und wird von dem Unternehmen RadiCens in Bietigheim-Bissingen bei Stuttgart betrieben. RadiCens war einer der ersten, die Produkte zum Thema mobiles DSL vermarktet haben. Die RadiCens-Produkte richten sich sowohl an Privat- als auch an Geschäftskunden. Als Reseller vermarketet Radicens seine mobile DSL Flat mit deutlich günstigeren monatlichen Kosten als bei Vodafone. Allerdings sind die Preise für die UMTS-Hardware teurer.
O2 gehörte früher zur British Telecom und ist seit 2006 eine Tochtergesellschaft der spanischen Telefónica und wird deshalb auch Telefónica O2 Germany genannt. Früher gehörte O2 Deutschland zu VIAG Interkom, bevor diese von der British Telecom übernommen wurde.
O2 war einer der ersten Netzbetreiber, der Online—Verträge anbot und die gesamte Mobilfunkvertrags-Abwicklung über das Internet ermöglichte und somit dem Kunden Prämien wie Frei-SMS schenkte.
Mit den Genion-Tarifen kann der Kunde in einem von ihm festgelegten Bereich – der Homezone – günstig telefonieren.
T-Mobile ist die Mobilfunksparte der Deutschen Telekom AG. Als erster deutscher Mobilfunkanbieter schaltete T-Mobile 2004 das UMTS-Netz frei. Seit 2006 wirkt im gesamten UMTS-Netz von T-Mobile auch der Datenbeschleuniger HSDPA. Mitte 2007 hatte T-Mobile sein HSDPA-Netz soweit ausgebaut, das Geschwindigkeiten von 7,2 Mbit/s im Download und 1,45 Mbit/s im Upload möglich sind.
UMTS (=Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard, mit dem Daten in DSL-Geschwindigkeit übertragen werden können. Je nach Netzabdeckung liegen die derzeitigen Übertragungsgeschwindigkeiten bei 384 Kbit pro Sekunde. Das ist sechsmal so schnell wie bei einem ISDN-Anschluss. Da Sie mit UMTS das Mobilfunknetz nutzen, sind Sie unabhängig von DSL-Anschlüssen, HotSpots und WLAN.
Der Name Vodafone steht für Voice-Data-Fone. Neben T-Mobile ist es eines der größten Mobilfunkunternehmen in Deutschland. Im Jahre 2000 übernahm Vodafone die Mannesmann AG (D2). Mitte 2008 stattete Vodafone die Stadt Würzburg flächendeckend mit HSDPA aus, so dass nicht mehr nur an Bahnhöfen, Messegeländen oder Flughäfen, sondern auch in einem gesamten Stadtgebiet mit Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit/s gesurft werden kann.
Die PC-Express-Card ist der Nachfolger der PC-Card und wurde von der Personal Computer Memory Card International Association entwickelt, weshalb die älteren Modelle auch unter dem Namen PCMCIA-Card bekannt sind.
Um eine PC-Card an das Notebook oder den PC anschließen zu können, muss ein entsprechender Card-Schacht vorhanden sein. Die PCMCIA-Card verschwindet anschließend vollständig im Card-Slot. Ansonsten kann man mit Hilfe eines Host-Geräts beziehungsweise Adapters auch den USB-Anschluss nutzen.
Das Besondere an der PC-Express-Card ist, dass sie während des laufenden Betriebs ausgetauscht werden kann
Die PC-Express-Card überträgt Daten mit einer hohen Geschwindigkeit von bis zu 2,5 Gbit pro Sekunde, weshalb sie für das Surfen im UMTS/HSDPA-Netz besonders gut geeignet ist. Ihr Stromverbrauch ist mit 1,5 V nicht allzu hoch und viel geringer als bei einer PC-Card.
Eine PC-Express-Card ist ungefähr fünf Zentimeter lang und etwa 50 Gramm schwer. Um damit über das UMTS-Netz surfen zu können, muss die PC-Express-Card jedoch erst mit der SIM-Karte des Mobilfunkbetreibers versehen werden.
USB steht für Universal Serial Bus, womit der spezielle Anschluss zur Datenübertragung gemeint ist. Damit der USB-Stick richtig zum Einsatz kommen kann, ist ein entsprechender Anschluss nötig. Die neuen Laptops oder Rechner unterstützen heute alle den USB 2.0-Standard, mit dem Daten noch schneller übertragen werden, ungefähr mit 480 Mbit/s. Im Gegensatz zur PC-Express-Card sollte man den USB-Stick allerdings während des laufenden Betriebs nicht abziehen. Ansonsten kann es zu Datenverlusten kommen. Die gängigen Betriebssysteme erkennen USB-Sticks automatisch. Eine Installation von zusätzlichen Treibern ist demnach nicht mehr nötig.
Ein UMTS-USB-Stick ist ein kleiner, leichter etwa fünf Zentimeter großer USB-Stick, der mit einer SIM-Karte ausgestattet ist. Der UMTS-USB-Stick wird sowohl als Mini-Modem als auch als Datenträger verwendet, da meist gleichzeitig auch das Handbuch auf dem Stick gespeichert ist.