Die neusten Netbooks
07.10.08 -Netbooks eignen sich besonders gut zum mobilen Surfen, weil sie klein, leicht und vor allem preiswert sind. UMTS.de stellt die wichtigsten Modelle vor.
Netbooks sind kleine leichte Notebooks. Ihre Displaygröße beträgt zwischen 7 Zoll und 10 Zoll. Netbooks wiegen meist rund 1 Kilo und kosten nicht mehr als 500 Euro. Chiphersteller Intel hat den Mini-Notebooks ihren Namen gegeben und auch einen speziellen Prozessor, den Intel Atom, für sie entwickelt.
Hardware: Im Gegensatz zu den Subnotebooks ist die Hardware und Ausstattung der Netbooks jedoch deutlich abgespeckt. Wie die weitaus teuren Subnotebooks haben Netbooks kein optisches Laufwerk, weil sie dafür zu klein sind. Die Netbooks der ersten Generation speicherten zunächst noch auf Flash, also Solid State Disk (SSD) mit 4 GB oder 8 GB. Inzwischen haben jedoch die meisten Netbook-Modelle eine Festplatte, die mit ihren Kapazitäten von rund 160 GB durchaus mit normalen Notebooks mithalten können.
Betriebssystem: An Betriebssystemen läuft entweder Linux oder Windows XP. Es scheint aber so, dass sich langfristig Windows durchsetzen wird, weil die Nachfrage größer ist, da die meisten User es von ihrem PC her kennen.
Display: Das Display der Netbooks ist nicht größer als 10 Zoll. Kleine Displays von 7 Zoll, wie beispielsweise vom Asus Eee-PC 4G haben den Nachteil, dass man beim Lesen von websites viel scrollen muss. Netbooks mit einem Display von 10 Zoll, wie beispielsweise beim MSI Wund U100, sind da etwas komfortabler.
Tastatur: Ein großer Schwachpunkt bei den Netbooks war zunächst die Tastatur. Auf den kleinen und schmalen Tasten gestaltete sich das Schreiben recht mühsam. Doch auch dieses Problem haben einige Hersteller inzwischen ausgemerzt. Samsung verspricht, dass die Tatstatur seines Netbooks NC10 der Größe eines normalen Notebooks entspricht.
Mobiles Internet: Netbooks haben auf Grund ihrer geringen Größe weniger Schnittstellen als normale Notebooks. USB-Anschlüsse sind aber häufig vorhanden und teilweise sogar ein PC-Express-Card-Schacht, so dass problemlos der UMTS-USB-Stick oder die UMTS-Datenkarte angeschlossen werden kann. Netbooks mit integriertem UMTS-Modul gibt es (noch) nicht. Das PackardBell Dot, das im November im Handel erhältlich ist, ist das erste Netbook, das optional mit UMTS-Modul ausgestattet ist.
Weil sie so klein, leicht und vor allem preiswert sind, eignen sich Netbooks besonders gut zum mobilen Surfen. Eine Webcam für Video-Chats haben die Mini-Notebooks mittlerweile fast alle. Mit der entsprechenden UMTS-Hardware und dem passenden UMTS-Tarif kann man sogar unterwegs in Breitbandgeschwindigkeit surfen ohne von DSL oder WLAN-HotSpots abhängig zu sein.
Ursprünglich waren Netbooks für Entwicklungs- und Schwellenländer gedacht. Sie sollten nicht mehr als 100 Dollar kosten, denn für die Meisten waren die bisherigen Notebooks oft unerschwinglich. Nach dem Motto „One Laptop Per Child (OLPC) sollte sich jeder ein Netbook leisten können. Vor allem für Schulen und Bildungseinrichtungen waren die Mini-Notebooks konzipiert.
Dass mit den preiswerten Netbooks auch hiesige Käufergruppen angesprochen werden könnten, hat man zunächst gar nicht erwartet. Der Asus Eee-PC 701 war das erste Netbook in dieser Form, das in Deutschland Ende 2007 verkauft wurde und schließlich den Boom auslöste.
Inzwischen haben die meisten Notebook-Hersteller nachgezogen und mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Netbooks auf den Markt. UMTS.de stellt Ihnen die wichtigsten Modelle vor.
Inhalt
Seite 2 - Acer Aspire A150X
Seite 3 - Asus Eee-PC
Seite 4 - MSI Wind U100
Seite 5 - Dell Inspiron Mini 9
Seite 6 - Fujitsu-Siemens Amilo Mini UI 3520
Fazit -
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