UMTS-Hardware
UMTS-Hardware im Überblick
Vergleich: UMTS-Hardware
16.09.08 - Christiane Stagge
Mobilfunkanbieter bieten UMTS-Hardware wie USB-Sticks oder PC-Express Cards oft preisgünstig zusammen mit einem entsprechenden Tarif an. Erfahren Sie hier, mit welcher Hardware Sie noch mobil ins Internet kommen.
Sie haben Zuhause keinen DSL-Anschluss, möchten aber trotzdem eine schnelle Internetverbindung haben? Sie sind häufig auf Reisen und wollen auch unterwegs online gehen ohne von HotSpots, WLAN oder DSL abhängig zu sein? Mit UMTS erreichen Sie Internetgeschwindigkeiten auf DSL-Niveau. Der Mobilfunkstandard der dritten Generation ist mittlerweile fast flächendeckend in Deutschland verfügbar. Wenn Sie in Ihrem Gebiet UMTS-Empfang , können Sie sofort loslegen. Sie benötigen nur noch die entsprechende UMTS-Hardware.
Das entsprechende Zubehör für das mobile Internet ist sehr vielfältig. Mobilfunkanbieter bieten UMTS-Hardware oft sehr günstig im Bundle mit einem Tarif an. Doch es gibt weitaus mehr Möglichkeiten, als nur mit dem USB-Stick oder der PC-Express-Card online zu gehen. Von der Leistungsfähigkeit unterscheiden sich die verschiedenen UMTS-Hardware-Komponenten nicht wesentlich voneinander. Sofern die UMTS-Netzabdeckung gut ist, kommen Sie überall gleich schnell ins Internet, egal welches Zubehör Sie verwenden.
Trotzdem gibt es beim Kauf der richtigen UMTS-Hardware einiges zu beachten. Wollen Sie lieber Zuhause mit dem UMTS-Netz online gehen? Dann sind möglicherwiese Größe und Handlichkeit der Hardware nicht so entscheidend. Nutzen Sie die UMTS-Verbindungen vorwiegend unterwegs in der Bahn oder im Park, dann sollte Ihr UMTS-Zubehör klein und handlich sein und in jede Tasche passen. Prüfen Sie vor dem Kauf unbedingt die Kompatibilität. Wenn Sie sich zum Beispiel für eine PC-Express-Card entschieden haben, sollte Ihr PC beziehungsweise Ihr Notebook auch einen entsprechenden Slot dafür besitzen, sonst ist die PC-Card für Sie wertlos. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele an UMTS-Hardware vor und prüfen die Vor- und Nachteile.
Inhalt
Glossar
Der Datenbeschleuniger HSDPA (= High Speed Downlink Packet Access) basiert auf UMTS, ermöglicht jedoch viel schnellere Übertragungsraten. Mit HSDPA werden Geschwindigkeiten von bis zu 7,2 Mbit pro Sekunde erreicht. Laut Vodafone sind in diesem Jahr an einigen Orten sogar Geschwindigkeiten von 14,6 Mbit pro Sekunde möglich. Das ist schneller als DSL6000.
In der Praxis betragen je nach Netzabdeckung die Datenübertragungsraten jedoch nur 3,6 Mbit pro Sekunde, was aber durchaus Breitbandgeschwindigkeit entspricht. Die 7,2 Mbit/s werden oft nur an bestimmten Standorten, wie Messegelände, Bahnhof oder Flughafen erreicht. T-Mobile, Vodafone und O2 sind dabei, ihr HSDPA-Netz weiter auszubauen. So kann man seit Sommer dieses Jahres mit dem Vodafone-Netz im Stadtgebiet von Würzburg mit HSDPA-Geschwindigkeiten von 7,2 Mbit pro Sekunde surfen.
Die PC-Express-Card ist der Nachfolger der PC-Card und wurde von der Personal Computer Memory Card International Association entwickelt, weshalb die älteren Modelle auch unter dem Namen PCMCIA-Card bekannt sind.
Um eine PC-Card an das Notebook oder den PC anschließen zu können, muss ein entsprechender Card-Schacht vorhanden sein. Die PCMCIA-Card verschwindet anschließend vollständig im Card-Slot. Ansonsten kann man mit Hilfe eines Host-Geräts beziehungsweise Adapters auch den USB-Anschluss nutzen.
Das Besondere an der PC-Express-Card ist, dass sie während des laufenden Betriebs ausgetauscht werden kann
Die PC-Express-Card überträgt Daten mit einer hohen Geschwindigkeit von bis zu 2,5 Gbit pro Sekunde, weshalb sie für das Surfen im UMTS/HSDPA-Netz besonders gut geeignet ist. Ihr Stromverbrauch ist mit 1,5 V nicht allzu hoch und viel geringer als bei einer PC-Card.
Eine PC-Express-Card ist ungefähr fünf Zentimeter lang und etwa 50 Gramm schwer. Um damit über das UMTS-Netz surfen zu können, muss die PC-Express-Card jedoch erst mit der SIM-Karte des Mobilfunkbetreibers versehen werden.
UMTS (=Universal Mobile Telecommunications System) ist ein Mobilfunkstandard, mit dem Daten in DSL-Geschwindigkeit übertragen werden können. Je nach Netzabdeckung liegen die derzeitigen Übertragungsgeschwindigkeiten bei 384 Kbit pro Sekunde. Das ist sechsmal so schnell wie bei einem ISDN-Anschluss. Da Sie mit UMTS das Mobilfunknetz nutzen, sind Sie unabhängig von DSL-Anschlüssen, HotSpots und WLAN.
USB steht für Universal Serial Bus, womit der spezielle Anschluss zur Datenübertragung gemeint ist. Damit der USB-Stick richtig zum Einsatz kommen kann, ist ein entsprechender Anschluss nötig. Die neuen Laptops oder Rechner unterstützen heute alle den USB 2.0-Standard, mit dem Daten noch schneller übertragen werden, ungefähr mit 480 Mbit/s. Im Gegensatz zur PC-Express-Card sollte man den USB-Stick allerdings während des laufenden Betriebs nicht abziehen. Ansonsten kann es zu Datenverlusten kommen. Die gängigen Betriebssysteme erkennen USB-Sticks automatisch. Eine Installation von zusätzlichen Treibern ist demnach nicht mehr nötig.
Ein UMTS-USB-Stick ist ein kleiner, leichter etwa fünf Zentimeter großer USB-Stick, der mit einer SIM-Karte ausgestattet ist. Der UMTS-USB-Stick wird sowohl als Mini-Modem als auch als Datenträger verwendet, da meist gleichzeitig auch das Handbuch auf dem Stick gespeichert ist.
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