T-Mobile web’n’walk Stick III

22.10.08 -

Christiane Stagge

web'n'walk stick von T-Mobile
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web'n'walk Stick III

Hersteller:
T-Mobile
Preis:
4,95€
Größe (mm)
80
Breite (mm)
24
Tiefe (mm)
8
Gewicht (g)
40
Display
-
Zubehör
Umhängeband
Handbuch
Software
USB-Verlängerungskabel
SIM-Karte
   Handlichkeit
   Ergonomie
   Netzabdeckung
   Zubehör
   Installation
Wertung:
Fazit:
Ein handliches kleines UMTS-Modem, das einem insbesondere in ländlichen Gebieten nicht im Stich lässt.

Lieferumfang

T-Mobile Web'n'Walk Stick

Auch in schwarz: Der web'n'walk Stick von T-Mobile.

Die Schachtel, in die T-Mobile den web’n’walk Stick samt Zubehör verpackt, ist gerade mal so groß wie eine DVD-Hülle. Neben dem Stick sind im Lieferumfang die SIM-Karte und ein USB-Verlängerungskabel enthalten. Außerdem liegt in der Hülle ein pinkfarbenes Umhängeband, das man an den UMTS-USB-Stick anknoten kann. Das ist vor allem deshalb praktisch, weil man sich den Stick unterwegs um den Hals hängen kann und beim mobilen Surfen die Kappe nicht verliert.

Weiterhin sind im Lieferumfang ein Handbuch und eine CD-Rom enthalten, auf der sich Bedienungsanleitung, die Software für den web’n’walk Manager, Treiber und Firmware befinden.

Bedienung

Die SIM-Karte wird separat geliefert und man muss sie erst in den UMTS-USB-Stick einführen. Dafür öffnet man den Stick und löst eine kleine Platte, auf die man die SIM-Karte legt. Anschließend führt man die Platte wieder ein. Für Ungeübte ist das Herausnehmen und –ziehen der Platte etwas mühsam.

Hat man die SIM-Karte jedoch erfolgreich eingeführt, kann es an die Installation gehen. Sobald man den UMTS-USB-Stick an die entsprechende Schnittstelle an den Laptop angeschlossen hat, erfolgt die Installation automatisch über Plug&Play. Danach ist ein Neustart des Rechners erforderlich.

Als kleines Icon auf dem Desktop erscheint nun der Web’n‘Walk Manager. Nach dem Anschließen des web’n’walk-Sticks lässt sich das Programm mit einem Doppelklick starten, automatisch startete es in unserem Test nicht. Anschließend gibt man die PIN-Nummer ein und klickt nach erfolgreicher Einwahl in das Netz auf „Verbinden“.  Danach erscheint der T-Mobile Speedmanager, mit dem man seine individuelle Internetgeschwindigkeit konfigurieren kann. Dabei hat man die Wahl zwischen maximaler Geschwindigkeit (mit Bildkomprimierung) und optimalen Speed (ohne Bildkomprimierung). Man kann den Speedmanager aber auch ganz ausschalten.  

Hat man den Speedmanager richtig konfiguriert, braucht man nur den gewünschten Browser öffnen und kann lossurfen.

Praxistest

Getestet haben wir an wichtigen Punkten wie Hauptbahnhof, Messegelände, Flughafen, aber auch in der Innenstadt und in ländlichen Gebieten – in unserem Beispiel München beziehungsweise das Alpenvorland, in dem UMTS verfügbar war.

Die maximale Höchstgeschwindigkeit von 7,2 Mbit/s im Download haben wir nirgends gemessen.  Der web’n’walk Stick III von T-Mobile erreichte in unserem Test maximal 4,8 Mbit/s. In der Praxis merkt man das jedoch kaum. Videos, wie zum Beispiel auf www.spiegel.de, können auch mit Geschwindigkeiten von 1 Mbit/s nahezu ruckelfrei dargestellt werden.

An Orten wie Flughafen oder Messe hatten wir überall gute Netzabdeckung mit Geschwindigkeiten von rund 4 Mbit/s. Einzig am Hauptbahnhof versagte T-Mobile und schaffte kaum mehr als 500 kbit/s. Im Umland stand T-Mobile besser da. Im Alpenvorland konnte man mit Höchsteschwindigkeiten von bis zu 2 Mbit/s einwandfrei surfen.

Etwas anders sah es hingegen in der Münchener City aus: Je nach Lage des Wohnorts kam nur eine lahme Verbindung von nicht mal 380 kbit/s zu Stande.

Fazit

Mit dem T-Mobile web’n’walk Stick III für UMTS kann man prima unterwegs surfen. Besonders an Punkten wie Messegelände oder Flughafen ist die Netzabdeckung gut, aber auch im Umland kann T-Mobile mithalten. In unserem Test haben wir zwar nie die versprochene maximale Geschwindigkeit von 7,2 Mbit/s erreicht, trotzdem reichte die Datenübertragungsrate aus, um mit Breitbandgeschwindigkeit zu surfen und Videos einwandfrei anzuschauen.

Will man den UMTS-USB-Stick von T-Mobile allerdings vorwiegend für Zuhause nutzen, ist Vorsicht angesagt. Je nach Wohnlage kann die Netzabdeckung deutlich variieren, so dass unter Umständen nur eine langsame Internetverbindung zu Stande kommt.

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T-Mobile

Die als „T-Mobile web’n’walk“ bezeichneten Datenpakete gibt es in Verbindung mit Netbooks, UMTS-Datenkarten bzw. USB-Sticks.
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