Ab sofort ist der erste Blackberry mit Touchscreen im Handel erhältlich. UMTS.de durfte als einer der Ersten den Blackberry Storm in der Vodafone-Zentrale in Düsseldorf in der Hand halten. Erfahren Sie hier alle Details.
Vodafone präsentiert ab sofort den Blackberry Storm 9500 – den ersten Blackberry, den man ähnlich wie das Apple iPhone über einen Touchscreen bedient. Je nachdem, wie man den Bildschirm hält, passt sich die vollwertige QWERTZ-Tastatur automatisch dem Hoch- oder Querformat an. Beim Tippen spürt man einen deutlichen Druckpunkt. Der Blackberry Storm ist laut Vodafone somit das erste Smartphone mit einem „klickbaren“ Touchscreendisplay. Auf 3,25 Zoll stellt der Bildschirm Farben in einer Auflösung von 480×360 Pixeln dar.
Äußerlich erinnert das neue Smartphone sehr an das HTC Touch Diamond. Mit dem Blackberry Storm will sich Blackberry-Hersteller RIM, der sich zuvor stark am Business-Sektor orientierte, betont lifestylig geben und sich künftig mehr dem Consumer-Bereich öffnen ohne jedoch die Geschäftskunden zu vernachlässigen.
Denn wie RIM betont, eignet sich der Blackberry Storm 9500 sowohl für den privaten als auch geschäftlichen Gebrauch.
Das 155 Gramm leichte Smartphone hat kein WLAN-Modul, sondern unterstützt HSDPA mit Übertragungsraten von bis zu 7,2 Mbit/s. Damit kann man unterwegs mit Breitbandgeschwindigkeit im Internet surfen. Dank der Push-Mail-Funktionen werden E-Mails direkt auf das Handy geladen. Auf dem Blackberry Storm 9500 kann man bis zu zehn E-Mail-Konten anlegen, etwa von Yahoo oder GMX. E-Mails mit Anhängen kann man mit dem neuen Touchscreen Blackberry ebenfalls versenden oder öffnen.
Dank GPS-Empfänger lässt sich nicht nur der aktuelle Standort anzeigen. Das Smartphone kann dem Fußgänger oder Autofahrer auch an das gewünschte Ziel lotsen. Will man den Blackberry im Auto als Navi verwenden, kostet das allerdings 5 Euro extra, die Fußgängernavigation ist kostenlos.
An der Gehäuseseite des Blackberry Storms befinden sich kleine Lautsprecher, so dass man Musik oder Fernsehen aus dem Vodafone Live-Portal auch laut hören kann. Auf der Rückseite ist das Smartphone mit einem Mikrofon ausgestattet, das die Intensität der Umgebungsgeräusche misst. Die Lautstärke beim Telefonieren wird dann automatisch angepasst. Die eingebaute Digicam knipst mit 3,2 Megapixeln und hat neben Autofokus auch einen Blitz.
Tüftler aufgepasst: Ähnlich wie beim Apple iPhone gibt es auch für den Blackberry Storm 9500 coole Applikationen. Vodafone ruft dabei alle Programmierer und Tüftler zum Wettbewerb auf: Unter www.vodafone.de/storm kann man sich ab sofort noch bis zum 30.04.2009 anmelden. Die beste Applikation wird Ende Mai nächsten Jahres mit 50.000 Euro prämiert.
Den Blackberry Storm 9500 gibt es entweder mit 1 GB internen Speicher oder zusätzlich mit einer 16 GB SD-Karte. Die Gerätepreise richten sich je nach Speicherkapazität und nach Vertrag. Der Blackberry Storm ist schon ab einen Euro zu haben.
Ohne Vertrag kostet der Blackberry Storm 479,50 Euro bzw. mit 16 GB SD-Card 549,95 Euro.
Ähnlich wie T-Mobile beim iPhone, bietet auch Vodafone für seinen Blackberry Storm spezielle Tarif-Bundles an, allerdings sind diese nicht ganz so transparent.
Sprachtarif: Zunächst muss man sich für einen Sprach-Tarif entscheiden. Vodafone bietet hier die Super-Flat-Tarife an, die sich entweder auf das Wochenende, deutsche Festnetz, Vodafone-Mobilfunknetz oder gesamte Mobilfunknetz beziehen. Die SuperFlat Wochenende zum Telefonieren ins deutsche Festnetz und in das Netz von Vodafone kostet monatlich 4,95 Euro. Allerdings ist die Flatrate nur auf das Wochenende beschränkt. Der Blackberry kostet in diesem Tarif 199,90 Euro beziehungsweise 299,90 Euro.
Telefoniert man auch in der Woche viel, empfiehlt sich die SuperFlat Festnetz/Mobil. Die SuperFlat für das deutsche Festnetz und ins Vodafone-Netz kostet 29,95 Euro im Monat. Wenn man die Flatrate entweder nur auf das Vodafone-Netz ODER das deutsche Festnetz beschränken will, kostet die SuperFlat Festnetz/Mobil nur 14,95 Euro.
Grenzenlose Freiheit hat man mit der Vodafone SuperFlat Allnet für 79,95 Euro im Monat. Damit telefoniert man unbegrenzt in alle Mobilfunknetze und ins deutsche Festnetz. In diesem Tarif kostet der Blackberry Storm nur einen Euro. Will man ihn mit einer 16 GB Speicherkarte haben, muss man 19,90 Euro zahlen.
Internet/Mail: Für das Surfen und Mailen muss man zusätzlich den Vodafone Internet Messaging Tarif S, L oder XL hinzubuchen. Der Vodafone Internet Messaging S kostet monatlich 2,95 Euro und umfasst Fußgängernavigation sowie das Abrufen von etwa 300 Mails. Beim Vodafone Internet Messaging L Tarif hat man für 9,95 Euro im Monat zusätzlich eine Mail-Flatrate und kann 3000 SMS ins Vodafone-Netz verschicken.
Noch mehr Freiheiten hat man im Blackberry Tarif Internet Messaging XL von Vodafone. Für 24,95 Euro im Monat verfügt man über Features wie Fußgängernavigation, eine Mail-Flatrate, kann 3000 SMS in alle deutsche Netze versenden und Messenger wie ICQ, MSN oder Yahoo unbegrenzt nutzen.
Für alle, die sich unsicher sind, welchen Tarif sie nutzen sollen, bietet Vodafone Hilfestellung: Für 30 Tage hat man die Möglichkeit, kostenlos zu surfen und zu mailen und bis zu 500 SMS zu verschicken. Danach ermittelt Vodafone den passenden Internet-Messaging-Tarif.
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