Asus bringt kleine, leichte Mini-Notebooks mit robuster Oberfläche auf den Markt. Laut Hersteller sind die Laptops die ideale Ausrüstung zum mobilen Surfen im Internet. Lesen Sie, ob sich der Kauf wirklich lohnt.
Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft bringt Asus neue Notebooks, die N-Serie heraus. Je nach Modell haben die Laptops eine Displaygröße zwischen 10 und 15 Zoll.
Für das mobile Surfen sind jedoch eher die kleineren Notebooks interessant. Das Asus N10 und N20 haben eine Displaygröße von 10 beziehungsweise 12 Zoll. Sie sind klein und leicht und eignen sich besonders zum mobilen Surfen. Die kleinen Notebooks erweisen sich laut Hersteller durch ihre kratzresistente Oberfläche als äußerst robust, so dass man sie gut unterwegs mitnehmen kann. Außerdem beträgt die Akkulaufzeit laut Asus rund 10 Stunden.
Das Asus N10 erinnert ein wenig an den Asus Eee-PC, den es auch mit einem 10-Zoll-Display gibt. Wie der Eee-PC hat das N10 kein optisches Laufwerk. Das passende Laufwerk vom N10 gibt es jedoch als Zubehör beim Kauf dazu. Es lässt sich über USB an die entsprechende Schnittstelle anschließen. Das Asus N10 kostet rund 750 Euro, weshalb es nicht mehr in die Kategorie der Netbooks fällt. Netbooks sind kleine, leichte Mini-Notebooks, die unter 500 Euro kosten.
Gespart hat Asus allerdings beim N10 am UMTS-Modul. Obwohl der Hersteller die kleinen Notebooks als mobile Surfmaschine anpreist, verzichtet er auf eine embedded Lösung. Wie Asus auf Nachfrage von umts.de erklärte, würde ein integriertes UMTS-Modul einen Aufpreis von 100 Euro nach sich ziehen. Mobile Surfer greifen nach Ansicht von Asus eher nach einem UMTS-USB-Stick oder einer UMTS-PC-Express-Card, die teilweise schon ab einem Euro zu haben sind.
Wie es aussieht, wird es wohl vorerst keinen Asus Eee-PC mit integrierter UMTS-Lösung geben.
Anscheinend scheut sich Asus im Gegensatz zu anderen Notebook-Herstellern wie Lenovo davor, Kooperationen mit Netzbetreibern wie T-Mobile oder Vodafone einzugehen. Lenovo kooperiert mit Vodafone und hat embedded Notebooks im Angebot, die rund 800 Euro kosten und damit nicht sehr viel teurer sind als das Asus N10.
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