Mit UMTS surfen Sie unterwegs über das Mobilfunknetz im Internet in Breitbandgeschwindigkeit. Erfahren Sie hier alle wichtigen Details über den Mobilfunkstandard der dritten Generation.
UMTS (=Universal Mobile Telecommunication System) ist ein Mobilfunkstandard, der Daten so schnell überträgt, wie Sie es zu Hause von Ihrem DSL-Anschluss her kennen. Mit UMTS surfen Sie also über das Mobilfunknetz mit Breitbandgeschwindigkeit und sind unabhängig von einem DSL-Anschluss.
UMTS ist mittlerweile fast flächendeckend in Deutschland verfügbar. Dank UMTS kommen nicht nur diejenigen in den Genuss von High-Speed-Internet, die Zuhause keinen DSL-Anschluss haben. Auch wer viel unterwegs ist und in der Bahn, am See oder im Café seine Mails checken oder Nachrichten lesen will, profitiert vom Mobilfunkstandard der dritten Generation.
Alles was Sie brauchen ist ein UMTS-fähiges Handy oder die entsprechende UMTS-Hardware, also ein UMTS-Modem, UMTS-USB-Stick oder eine UMTS-Datenkarte: Einfach den UMTS-USB-Stick oder die PC-Express-Card an Ihr Notebook anschließen und lossurfen.
Sie können auch mit GPRS beziehungsweise dem Datenbeschleuniger EDGE mit dem Handy im Internet surfen. Allerdings entsprechen hier die Geschwindigkeiten gerade mal denen eines Telefon-Modems. Zum Aufbau von komplexen websites ist das zu langsam und für den Download größerer Dateimengen ungeeignet.
Mit UMTS werden Geschwindigkeiten von 384 Kbit/s bis 3,6 Mbit/s erreicht, was etwa der dreifachen ISDN- beziehungsweise DSL-Geschwindigkeit entspricht. Der Datenbeschleuniger HSDPA schafft sogar teilweise Geschwindigkeiten von 7,2 Mbit/s. Das ist schneller als ein DSL 6000-Anschluss.
Die Übertragungsgeschwindigkeiten von UMTS hängen vor allem von der Netzabdeckung ab. Die Netzbetreiber wie T-Mobile, Vodafone und O2 bauen ihr UMTS-Netz immer flächendeckender aus.
Für GPRS, UMTS und HSDPA gelten folgende Übertragungsgeschwindigkeiten:
- HSDPA – bis zu 7,2 Mbit/s (schneller als DSL 6000)
- UMTS – bis zu 384 Kbit/s (etwa dreifache ISDN-Geschwindigkeit)
- GPRS – bis zu 55,6 kbit/s (entspricht in etwa der Geschwindigkeit eines V.90-Telefonmodems)
Das Angebot an UMTS-Tarifen ist sehr vielfältig. Je nach Netzbetreiber gibt es UMTS-Flatrates, UMTS-Volumentarife und UMTS-Zeittarife. Bei einer UMTS-Flatrate zahlen Sie monatlich einen Festpreis, für den Sie unberenzt surfen können. Beim UMTS-Zeittarif wird nach der verbrauchten Zeit abgrechnet. Wenn Sie sich für den UMTS-Volumentarif entschieden, dürfen Sie ein bestimmtes Volumen im Monat nicht überschreiten. Ansonsten müssen Sie die Folgekosten tragen.
UMTS-Flatrates gibt es bei den “großen” Netzbetreibern, also bei T-Mobile, Vodafone und O2. Aber auch kleinere Anbieter wie zum Beispiel Moobicent oder BASE haben UMTS-Flatrates im Angebot.

