Tipps, wie Sie den LTE-Empfang verbessern!

Der Mobilfunkstandard LTE ist mittlerweile in Deutschland verbreitet. Nahezu jeder Netzbetreiber hat ein entsprechendes Angebot parat. Doch der Empfang lässt nicht selten zu wünschen übrig. Bei uns erfahren Sie, wie Sie Ihren LTE-Empfang verbessern können.

Nutzung einer externen LTE-Antenne

Um den LTE-Empfang zu verbessern, sollten Sie zunächst die Empfangsqualität erhöhen. Dies erreichen Sie mit einer externen Antenne. Auf dem Markt sind spezielle Antennenlösungen für LTE sowie HSPA/UMTS verfügbar, die jeglichem Anspruch und jeder Preisvorstellung gerecht werden.

Hinweis: Je weiter Sie vom Sendemast entfernt wohnen, desto größer sollte der durch die Antenne umsetzbare „Verstärkungseffekt“ (dBi-Gewinn) sein. Sehr einfache Modelle reichen bei einer Luftlinie von bis zu 3 Kilometer für gewöhnlich aus. Preislich müssen Sie hierbei mit 40 bis 80 Euro rechnen.

Liegt eine Distanz zum Sendemast von bis zu 8 Kilometern vor, ist der Erwerb einer Panel-Antenne oder Bi-Quad-Antenne zu empfehlen. Diese kosten zwischen 60 und 90 Euro.

Wenn Ihr lokaler Sender bis zu 15 Kilometer entfernt ist, stellen Yagi-Antennen eine gute Investition dar. Hiervon benötigen Sie zwei (denn LTE nutzt hierbei die Multiantennentechnik MIMO). Erhältlich sind diese für einen Preis zwischen 100 und 150 Euro.

Durch eine externe Antenne können Sie deutlich den LTE-Empfang verbessern. Sie sollten jedoch folgendes beachten:

Die LTE-Antenne richtig ausrichten

Die präzise Ausrichtung ist von großer Bedeutung. Dies gilt insbesondere für Yagi-Richtantennen, welche auf Abweichungen sehr empfindlich reagieren.

Standort der LTE-Antenne beachten

Schließlich ist nicht jeder Ort gleichermaßen für eine Antenne geeignet. Mehrere Störfaktoren wie elektronische Geräte könnten den Empfang negativ beeinflussen. Nicht umsonst sind Antennen prädestiniert, auf dem Dach installiert zu werden.

Allerdings ist noch nicht abschließend geklärt, wie gesundheitsschädlich die LTE-Strahlung ist. Wenn Sie sich weitergehend informieren möchten, lesen Sie hier weiter.

Und auch LTE selbst kann zum Störfaktor werden, wie die Computerbild kürzlich berichtete:

LTE für zuhause

Noch bevor Sie daran denken, den LTE-Empfang zu verbessern, sollten Sie prüfen, ob Ihr Computer mit dem neuen Datenübertragungsstandard überhaupt zurechtkommt. Gerade betagte Modelle können schnell an ihre Grenzen stoßen.

Es lässt sich allerdings nicht genau festlegen, ab wann ein PC fit für LTE ist. Wenn Sie dutzende Hintergrundprogramme nutzen und lediglich 1 GB RAM zur Verfügung haben, werden Sie aller Voraussicht nach ausgebremst.

Folgende Mindestanforderungen sind sinnvoll:

  • 2 GHz Prozessor
  • 2 GB RAM
  • eine flotte SATA-Festplatte
  • als Betriebssystem genügt Windows XP oder 7, wobei sämtliche Servicepacks und Updates aufgespielt sein sollten
  • eine Netzwerkkarte, welche mindestens eine Transferrate von 100 oder 1 GB unterstützt. Im Handel erhalten Sie eine hochwertige LAN-Karte bereits für rund 10 Euro
  • falls Sie im Heimnetzwerk WLAN einsetzen, können Sie Ihren LTE-Empfang verbessern, indem Sie den n-Standard nutzen.

LTE-Verbindung richtig messen

Nicht immer ist es erforderlich, den LTE-Empfang zu verbessern. Denn hinter den geringen Up- und Downloadwerten muss nicht immer eine schlechte Empfangsqualität des Providers stecken. Ursächlich für das Problem kann auch eine unsachgemäße Handhabe sein. Die Messwerte können etwa dann verzerrt sein, wenn Sie im Hintergrund ein Download gestartet haben oder ein Video streamen.

Besserer LTE-Empfang – Mehr Spaß im Netz!

LTE ist die schnellste Mobilfunktechnologie und ermöglicht Downloadraten von bis zu 300 M/Bit pro Sekunde. Dies allerdings nur bei gutem Empfang. Eine externe Antenne und ein Computer auf neuestem Stand sind daher wichtig, um den LTE-Empfang zu verbessern. Denn einen unbefriedigenden Zugang zum LTE-Netz müssen Sie keineswegs hinnehmen. Schließlich gibt es keine schnellere Technik auf dem Markt. Und wer will diese nicht nutzen?

Hier finden Sie weitere Informationen über LTE in Deutschland:

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Eine Antwort to “Tipps, wie Sie den LTE-Empfang verbessern!”

  1. rascal

    Mai 24. 2013

    …muss nicht immer eine schlechte Empfangsqualität des Providers stecken? Es geht da wohl eher, wenn dann, um die „Sendequalität“. Den Empfang regelt ja das mobile Device, gell ;o)