UMTS – Eine relativ junge Technologie.

UMTS und deren technischen Details überlassen wir in deren Erklärung gerne anderen. Womit sich UMTS.de auseinandersetzt ist das, was UMTS im Schwerpunkt erst als relativ junge Technologie (erstes UMTS in 2001 auf der Isle of man) so wirklich in Schwung gebracht hat: Das mobile Internet! Danke dafür :o )

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UMTS in Deutschland by Bitkom

UMTS in Deutschland by Bitkom

Noch vor 10 Jahren gescholten und wenig verbreitet, parallel exorbitant teuer hat sich UMTS heute u.a. mit seinen technologischen Nachfolgern HSDPA und LTE zum Treiber des Internets ausserhalb von Büro und Heim-PC gemausert. So ist ein I-Phone oder andere Hardware ohne diese Technologie bzw. die mittlerweile verfügbare Datengeschwindigkeit und Durchsatz kaum denkbar. Geschwindigkeiten unterwegs, wie man sie sonst nur von DSL gewohnt war haben UMTS bzw. HSDPA (und zaghaft aber sicher auch LTE!) den nötigen Schub gebeben.
Und auch wenn zur Lizenzversteigerung im August 2000 mit einem Erlös von 98,8 Milliarden D-Mark die Phantasien mehr beflügelte als die Technik hergab, so hat sich diese Technlogie jetzt schlussendlich als DER Motor für das (mobile) Internet gezeigt. Und gerne erinnern wir uns an die Definition von UMTS durch den damaligen Finanzminister Eichel, die er prägte: “Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden”.

UMTS.de informiert und versucht Licht in Dunkel von UMTS im In- und Ausland zu bringen.

UMTS HSDPA

  • UMTS

    Deutschland (Quelle Wikipedia)

    Durch die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Juli/August 2000 nahm die Bundesrepublik Deutschland 98,8 Milliarden DM (ca. 50 Milliarden Euro) ein. Das veranlasste den damaligen Finanzminister Hans Eichel sogar zu dem Ausspruch, UMTS stehe für „Unerwartete Mehreinnahmen zur Tilgung von Staatsschulden“. Die Ausgaben der Unternehmen für die ersteigerten Lizenzen waren in Deutschland absolut betrachtet (nicht pro Einwohner) international am höchsten.

    Es wurden sechs Lizenzen zu je ca. 16 Milliarden DM an die folgenden Mobilfunkanbieter vergeben: T-Mobile Deutschland GmbH, Vodafone D2 GmbH, MobilCom Multimedia GmbH, Auditorium Investments Germany S.à.r.l. (ursprünglich ein Konsortium aus E-Plus und Hutchison, später umfirmiert in E-plus 3G Luxemburg S.à.r.l.), O2 und Group 3G (ein Konsortium aus der spanischen Telefónica und der finnischen Sonera).

    Die Lizenzen wurden am 6. Oktober 2000 erteilt. Zwei Lizenzen wurden später aufgegeben: Ende 2003 gab die MobilCom Multimedia GmbH ihre Lizenz aus freien Stücken zurück an die RegTP und verzichtete damit auf die Ausübung der Lizenz- und Frequenznutzungsrechte; im Oktober 2002 verlor Group 3G mit dem Ausstieg aus dem deutschen Markt ihre Lizenz, da diese nicht an Dritte weiterverkauft werden durfte.

    Die hohen Kosten und das geringe Angebot nutzbarer Datendienste waren einer der Hauptgründe für den schleppenden Durchbruch von UMTS im Massenmarkt: Die Unternehmen begründeten ihre unattraktiv hohen Gebühren mit den immensen Lizenzkosten, die Kunden nahmen die Angebote nur sehr zögerlich an und die Aktionäre beklagten fallende Unternehmenswerte. Im Rückblick hat der Staat dem Mobilfunkmarkt damit geschadet. Ein an sich gewollter Wettbewerb kam durch die Auktion effektiv nicht zustande, da kleinere Firmen durch die hohen Einstiegspreise am Markteintritt gehindert wurden; große Firmen verloren durch die sofort fällige Lizenzgebühr die notwendige Liquidität für einen zügigen Netzausbau und Firmenwerte gingen durch die Unveräußerbarkeit einer nicht mehr benötigten UMTS-Lizenz verloren. Zudem sprach sich schnell im Markt herum, dass ein guter UMTS-Empfang nur in wenigen Ballungsräumen gesichert war, aber abseits davon in ländlichen Gegenden bedingt durch die geringe Reichweiten der hochfrequenten Dienste die Datendienste nicht oder nur schleppend nutzbar waren. In Deutschland gab es 2003 erste Probeläufe für einige wenige Firmenkunden, die zudem auch nur Datenkarten nutzen konnten. Seit 2004 ist UMTS in Deutschland kommerziell verfügbar und mittlerweile gibt es auch entsprechende Mobiltelefone in ausreichender Stückzahl.

    Anfang Februar 2007 kündigte die Bundesnetzagentur an, die zurückgegebenen sowie weitere UMTS-Frequenzblöcke (erneut) zu versteigern; ursprünglich für 2008 geplant, wurde die Auktion im Mai 2010 durchgeführt.

    Ende Mai 2010 wurden im Rahmen des 3rd Generation Partnership Project (3GPP) Lizenzen für den Betrieb des UMTS-Nachfolgestandards Long Term Evolution (LTE) in Deutschland versteigert. Telekom Deutschland, Vodafone und Telefónica Germany investierten zusammen rund 4,4 Milliarden Euro in den UMTS-Nachfolger.

  • HSDPA

    Technik [Quelle Wikipedia]

    Die maximale Datenrate ist durch die so genannte Kategorie des Empfängers beschränkt. Typisch sind 3,6 Mbit/s (Kategorie 6) und 7,2 Mbit/s (Kategorie 8). Für die Kategorie 10 sind maximal 13,98 Mbit/s möglich, die aber in der Praxis kaum erreichbar ist, da sie eine Koderate R von nahezu 1 voraussetzen würde. Wesentliche Merkmale von HSDPA sind schnelle und flexible Datenlastverteilung sowie Anpassung an die Kanalqualität mittels „Adaptiver Modulation und Kodierung“ (AMC).

    Die Nutzdaten werden in Intervallen (Transmission Time Interval, TTI) von drei UMTS-Zeitschlitzen (slots) auf dem sogenannten HS-DSCH (High Speed Downlink Shared Channel) übertragen. Ein TTI hat eine Länge von 2 ms. Es können bis zu 15 Kanäle gleichzeitig zugewiesen werden.

    Ein Endgerät sendet im Gegenzug alle 2 ms eine Information über die Kanalqualität (Channel Quality Indicator, CQI). Anhand der empfangenen CQI-Werte verschiedener Endgeräte und unter Berücksichtigung anderer Daten (Pufferfüllstand, Prioritäten etc.) entscheidet die UMTS-Basisstation (der Node B) darüber, welche Endgeräte mit wie vielen Kanälen parallel bedient werden sollen. Weiterhin wird die CQI-Information dazu verwendet, die Kanalkodierung, das Modulationsverfahren und die Node-B-Ausgangsleistung auszuwählen.

    HSDPA-Modems werden als USB-Sticks und Datenkarten angeboten, die den HSDPA-Standard mit 3,6 bzw. 7,2 Mbit/s unterstützen. Die neuesten Produkte unterstützen auch HSUPA für ein schnelleres Hochladen mit derzeit bis zu 5,76 Mbit/s. HSDPA ist in vielen aktuellen Mobiltelefonen integriert. Diese können als HSDPA-Modem verwendet werden.

    Im Gegensatz zu anderen UMTS-Datenübertragungsverfahren gibt es bei HSDPA keinen Soft Handover. Jedes Endgerät empfängt die HSDPA-Kanäle zu jedem Zeitpunkt immer nur von einer einzigen Basisstation. Ein Wechsel von Zellen wird mittels der Prozedur HSDPA serving cell change durchgeführt, welches einem Handover mit kurzer Unterbrechung gleichkommt.

    Durch die im Vergleich zu UMTS bei HSDPA (idealerweise mit HSUPA kombiniert) geringeren Round-Trip-Zeiten sind mit HSDPA viele interaktive Anwendungen möglich geworden.

Und auch wenn das vielleicht etwas “netter” als “Universal Mobile Telecommunications System” klingt, so wollen wir uns auf UMTS.de nicht der Verballhornung dieser Technologie, sondern seinen Vorzügen, Kniffen, Tricks, Fallstricken und Möglichkeiten widmen. Vom UMTS-Router über das Ipad bis hin zu UMTS-Tarifen per Post und Prepaid finden Sie unsere News nach entsprechenden Themen kategorisiert.

Um nicht zuletzt unserem Namen auch gerecht zu werden, hier noch eine “schlanke” aber ordentliche Begriffserklärung von UMTS:

Universal Mobile Telecommunications System (UMTS) ist ein Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G), mit dem höhere Datenübertragungsraten (bis zu 13,98 Mbit/s mit HSDPA, sonst max. 384 kbit/s) als mit dem Mobilfunkstandard der zweiten Generation (2G), dem GSM-Standard (bis zu 220 kbit/s bei EDGE; sonst max. 55 kbit/s), möglich sind (Danke an die Quelle Wikipedia).

Richtig spannend ist UMTS aber natürlich erst seit der Einführung von HSDPA (UMTS Broadband, 3G+, 3.5G) geworden! Erste (sog.) HSDPA-Flatrates haben den Markt aufgemischt, und das Thema mobiles Internet in die Breite getragen. Das können sicher auch all die jenigen bestätigen, die bereits im Besitz eines UMTS-Handy oder sog. Smartphones sind.

Das mobile Internet boomt by Bitkom

Das mobile Internet boomt by Bitkom

Und jetzt? Mit LTE (Long term evolution) geht ein UMTS-Nachfolger (4G) an den Start, der die letzten “Hürden” mobiler Internetnutzung kippen will. Mit (rechnerisch) bis zu 100MBit Übertragunsraten sind Datenintensive Anwendungen dann schlussendlich auch von (je nach Ausbau) überall anwendbar. Zocken, Videos ansehen, üppige Daten up- und downloaden; the future is now, wie wer so schön sagt? Auf das die digitale Dividende sich für uns alle auszahlen möge ;o)

Wir werden uns natürlich mehr und mehr dem Thema LTE widmen. Aber sowohl LTE als auch HSDPA oder HSDPA+ sind “lediglich” Nachfolger von UMTS!

Als kleine Anmerkung am Rande: wir sprechen bei der Weiterentwicklung von UMTS nicht nur über das Netz im eigentlichen Sinne, sondern auch über die Revolutionierung der mobilen Endgeräte. Es bleibt abzuwarten, welche neue Smartphones durch UMTS bzw. LTE den Weg in den Handel finden werden. Bleiben Sie auf Empfang – wir informieren Sie!

Video “Telekom zeigt erstes LTE-Tablet”:

Anbieter-Schnellübersicht

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UMTS-Flatrateanbieteranbieter
HSDPA-Flatrateanbieter
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3 Responses to UMTS

  1. Roman sagt:

    …ihr solltet eure Leser mal ausführlicher über das Thema LTE informieren! LTE wird HSDPA und alles andere ablösen, und das mobile Internet so richtig rocken!

  2. Regnet sagt:

    Hallo,möchte mal nachfragen wann zu uns an den Arsch der Welt UMTS Mobilesbreitbandinternet kommt.Wir haben hier nur leider den langsamen EDGE empfang und wenns dumm geht auch
    GPRS das Bedeutet,da wird nur Geflucht und alles Verflucht und Verwunschen.
    Oder wird man hier bei uns mit dem schnellen Breitbandnetz wieder Vergessen so dass man dauernd Fluchen muß mit dem Stinklangsamen Internet.Das kanns doch wohl in unserem Technologisierten Deutschland nicht sein.Ich will kein LTE sondern ich will UMTS.Kruzefix.

  3. Regnet sagt:

    Hallo nochmal,wir haben jezt den 16.05.2012 aber leider ist bei uns immer noch das langsame Kruzefix GPRS und EDGE.Ist in unserem Kruzefixdeutschland wirklich keiner Fähig ein UMTS Auszubauen damit jeder etwas dafon hat.Oder werden bisherige UMTS Gebiete wieder Bevorzugt und die anderen können Weiterfluchen und sich Weiterqälen mit dem langsamen GPRS u,EDGE Schrotthaufen.
    Oder noch besser sperrt euren Laden zu bleibt zu Hause und haltet euer Maul mit eurem LTE Schrott.Baut bitte erst den UMTS empfang aus damit jeder etwas davon
    hat.Kruzefixsakrament.

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